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SPIELTAG/TABELLE KADER/SPIELMINUTEN

 

25.10. / 14:oo Uhr / Landesklasse West  / 6. Spieltag

BSC Rapid Chemnitz – SpVgg. Reinsdorf-Vielau  5 : 1 (2:0)

SR: L. Keller (Gornau)

Zu: 59

Tore: 1:0 Reinhardt (3.), 2:0 Böhm (11.), 3:0 Röthling (51.), 4:0 Grube (67./FE.), 4:1 Lange (72./FE.), 5:1 Hölzel (74.)

BSC: Wolf, Ney, Weigel, Reinhardt, Hopfe (74. Hahn), Seifert, Böhl, Hartwig (69. Hofmann), Röthling, Grube, Boussif (46. Hölzel), 

B.V.: Wolf (Rapid) hält HE. von Lange (90.)

Der BSC Rapid hat seinen Teamgeist im Spiel gegen Reinsdorf-Vielau eindrucksvoll unter Beweis gestellt und den Gästen kurzer Hand fünf Tore eingeschenkt.. Mit diesem 5:1-Erfolg konnten sich die Rapidler dank Thalheimer Schützenhilfe an die Spitze der Landesklasse West setzen.
Auf schweren Geläuf waren zwei Standards der Wegweiser für den Kappler Erfolg. In der 7.Spielminute kann Reinhardt einen Freistoß von Grube aus dem linken Halbfeld noch entscheidend touchieren und nur drei Minuten später köpft Böhl eine Ecke von Grube zum 2:0 ein. Mit dieser schnellen Führung kontrollierte der BSC das Spiel, ohne sich jedoch zwingende Chancen gegen die tiefstehenden Vielauer zu erarbeiten. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit waren die Gäste jedoch nicht chancenlos, denn zwei individuelle Kappler Fehler führten sogar zu zwei hochkarätigen Chancen, die allerdings ungenutzt blieben.
Im zweiten Durchgang gelang es den Kapplern früh, auf 3:0 zu erhöhen. Der eingewechselte Hölzel wird links in Szene gesetzt und versucht aus spitzem Winkel den Abschluss, doch Gäste-Keeper Schubert pariert großartig. Röthling braucht den Abpraller dann nur noch über die Linie drücken.
In der 65.Minute stößt Rapid`s Böhl unaufhaltsam über die rechte Seite in den Strafraum der Gäste ein und wird von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelt Grube sicher.
Den Anschluss markieren die Vielauer nur fünf Minuten später durch einen diskutablen Elfmeter, doch im Gegenzug stellen die Rapidler den alten Abstand wieder her. Seifert bringt den Ball von rechts in den Strafraum und „Phantom“ Hölzel nimmt diesen einmal mit und trifft aus elf Metern trocken per Dropkick zum 5:1 Endstand. In der letzten Aktion des Spiels pariert BSC-Keeper Toni Wolf einen weiteren Strafstoß der Gäste.
Ein ungefährdeter Sieg für den BSC. Auch wenn es spielerisch nicht die beste Saisonleistung war, holt man gegen die vermeintlich „kleinen Gegner“ die Pflichtsiege.

17.10. / 15:oo Uhr / Landesklasse West  / 5. Spieltag

SV Tanne Thalheim – BSC Rapid Chemnitz 0 : 3 (0:1)

BSC: Wolf [G], Reinhardt, Ney, Weigel, Seifert, Künzelmann, Hartwig, Röthling, Fiedler (60. Hölzel), Grube (71. Hopfe), Schwinge (83. Böhl)

SR: B. Haubner (Meerane)

Zu: 99

Tore: 0:1 Seifert (27.), 0:2 Hölzel (79.), 0:3 Reinhardt (85.)

Gegen stark ersatzgeschwächte Thalheimer fanden die Rapidler am 5.Spieltag wieder zurück in die Erfolgsspur, nachdem das Punktspiel gegen Reichenbach klar verloren wurde und man im Pokal in Krostitz unglücklich ausgeschieden ist .

Im ersten Durchgang konnte die Rapid-Elf sich gleich mehrmals bei Torhüter Toni Wolf bedanken, dass die „Null“ stand, denn einige brenzlige Situationen bereinigte er im Kappler Strafraum in gewohnter Woflsmanier. Der BSC versuchte von Anfang an das Spiel zu kontrollieren und schnell nach vorn zu spielen, doch auf dem kleinen Kunstrasenplatz klappte halt nicht alles, weil der nötige Platz fehlte. Der Versuch, das Mittelfeld schnell zu überbrücken, misslang zu oft, weil auch die Zweikampfquote der Kappler nicht stimmte.

Das 1:0 via direkten Freistoß durch Kapitän Daniel Seifert ließ die Chemnitzer in der 28.Spielminute aufatmen. In der Folge wurden die Gäste immer wieder gefährlich durch Freistöße und Eckbälle und zudem durch Markus Fiedler, der im eins gegen eins am Thalheimer Keeper Oliver Post scheiterte.

In der 2.Halbzeit schwanden bei den Tannen zunehmend die Kräfte und es ergaben sich Räume für das Chemnitzer Konterspiel. Doch erst der in der 60.Spielminute für Fiedler eingewechselte Robin Hölzel bringt zwölf Minuten vor Ultimo nach einer Schwinge-Flanke per Kopf die Kappler mit dem 2:0 in ruhigeres Fahrwasser. In der 85.Spielminute war es Verteidiger Jonas Reinhardt, der ebenfalls per Kopf mit dem dritten Tor für die Gäste den Sack zuschnürte. Am Ende wären durchaus noch zwei Tore mehr für den BSC drin gewesen, doch ein Tor für die Tannen im ersten Durchgang, als BSC-Keeper Wolf einige Thalheimer Möglichkeiten entschärfte, hätten dem Spiel eventuell auch einen anderen Drive verliehen.

Fazit: Nicht geglänzt, aber bei einem unangenehmen Gegner gewonnen. Mit dieser Betrachtung empfängt der BSC hoffentlich am kommenden Sonntag den nächsten Aufsteiger, der Reinsdorf-Vielau heißt und Altstars wie Carsten Pfoh und Mirko Wemme im Team hat.

10.10. / 14:oo Uhr / SACHSENPOKAL  / 3. Runde

FSV Krostitz – BSC Rapid Chemnitz 4 : 3 (1:0)

BSC: Wolf, Künzelmann, Hopfe, Hahn, Röthling, Ney, Weigel, Hofmann, Boussiff (54. Schwinge [90.G/R.]), Grube, Fiedler (71. Hölzel),

SR: T. Kießig (Geithain)

Zu: 47

Tore: 1:0  Luck (45.), 1:1 Röthling (57.), 2:1 Radig (82.), 2:2 Schwinge (84.), 2:3 Hofmann (88.), 3:3 Luck (90./E), 4:3 Radig (90.)

In der dritten Runde um den Sachsenpokal war der BSC Rapid beim FSV Krostitz zu Gast. Die rund 160 Zuschauer haben ein richtig spannendes Pokalspiel mit sieben Toren gesehen, dass die Krostitzer am Ende eher glücklich mit 4:3 gewannen.
Von Beginn an war es ein Spiel auf Augenhöhe mit Feldvorteilen für die Chemnitzer. Nach knapp zehn Minuten hatte Krostitz eine gute Chance in Führung zu gehen, doch Rapid-Keeper Toni Wolf vereitelte diese Möglichkeit. In der Folge wurde es zwar hier und da vor beiden Strafräumen mal etwas wärmer, doch so richtig heiße Szenen waren bis zur ersten Minute der Nachspielzeit Mangelware. Und dann plötzlich doch die Krostitzer Führung. FSV-Spieler Gruber tritt eine Ecke, Luck schraubt sich hoch und köpft ein – die 1:0-Pausenführung.
Vom Rückstand unbeeindruckt kamen die Rapidler aus der Kabine. Nach einer Ecke vom Chemnitzer Grube muss der Krostitzer Keeper Göhrmann sein ganzes Können zeigen, um den längst fälligen Ausgleich zu verhindern. In der 56.Spielminute war er allerdings machtlos, weil sich die Krostitzer im Abwehrverbund zu dilettantisch anstellten. Hofmann und der kurz vorher eingewechselte Schwinge zwingen den Krostitzer Führungstorschützen Luck in der eigenen Hälfte zum Ballverlust. Dieser landet erneut bei Hofmann, der den Ball zwischen die Verteidiger hindurch auf Röthling spielt. Röthling hat freie Bahn, umspielt den herauslaufenden FSV-Keeper und schiebt zum 1:1-Ausgleich ein.
Wir springen in die 80.Minute, denn ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich das Spiel zu einem echten Krimi. Rapid`s Weigel wird im eigenen Strafraum aus zirka 1 Meter angeschossen und der Ball traf die Hand, die Weigel hinter dem Rücken hatte – Elfmeter. Geißler scheitert mit dem Elfer an seinen Nerven und BSC-Schlussmann Wolf, der den Ball parierte und zur Ecke lenkte. Der folgende Eckball konnte nicht entscheidend geklärt werden und es kam wie es kommen musste. Ein Schuss von Geißler, der kurz vorher den Elfer versemmelte, wird von Radig in der 81.Minute ins Kappler Tor abgefälscht.
Wenig später und noch im Jubeltaumel der Krostitzer gelang den Chemnitzern der erneute Ausgleich. Einen Freistoß von der linken Seite bringt Grube in den Strafraum und Hofmann köpft in der 87.Minute zum 2:2 ein. Noch in der selben Spielminute ein Ballverlust der Platzherren im Spielaufbau. Hofmann setzt Röthling in Szene, der im FSV- Strafraum seinen Gegenspieler austanzt und die 3:2-Führung für den BSC erzielt.
Doch Schluss war hier noch lange nicht. Einen langen Ball der Krostitzer kann der BSC nicht entscheidend klären und möglicherweise gab es im Getümmel auch ein Foulspiel am Chemnitzer Grube. Letztendlich versucht Künzelmann in höchster Not im Strafraum zu klären. Luck, der Torschütze zum 1:0 für den FSV, wird getroffen und fällt. Erneut zeigt Schiedsrichter Kießig auf den Punkt und der Gefoulte tritt selbst an und trifft in der 90.Minute zum 3:3-Ausgleich. In der vierten Minute der Nachspielzeit befreien sich die Krostitzer mit einem langen Ball, wobei der Torschütze laut Krostitzer Tribünenberichten gleich mehrere Meter im Abseits stand und der Schiedsrichterassistent die Situation offensichtlich falsch einschätzte. Radig läuft in der Folge allein auf BSC-Keeper Wolf zu und lupft zum 4:3-Endstand ein. In der 96. Minute wird ein Tor von Hölzel aus einer angeblichen Abseitsstellung nicht gewertet.
Es war ein Pokalspiel wie aus dem Bilderbuch mit dem glücklicheren Ende für die Gastgeber.

04.10. / 15:oo Uhr / Landesklasse West  / 4. ST

BSC Rapid Chemnitz – Reichenbacher FC 0 : 3 (0:1)

BSC: Wolf, Hopfe, Weigel, Richter (31. Boussif), Künzelmann, Reinhardt, Zimmermann (66.), Hahn (69. Böhl), Röthling, Schwinge, Hofmann

SR: R. Thieme (Leipzig)

Zu: 174

Tore: 0:1 Süß (16.). 0:2 Kästner (49.), 0:3 Peltsch (78.)

 

27.09. / 15:oo Uhr / Landesklasse West  / 3. ST

FSV Treuen 1992 – BSC Rapid Chemnitz  0 : 1 (0:0)

BSC: Wolf, Richter, Künzelmann, Weigel, Grube (65.) Fiedler (62. Hopfe), Reinhardt, Röthling (90. Boussiff), Ney, Schwinge (79. Hahn), Hofmann

SR: J. Bartsch (Zwickau)

Zu: 85

Tore: 0:1 Hahn (82.)

Ein „Goldener Hahn“ wird in der Regel mit einer gutbürgerlichen Gastwirtschaft in Verbindung gebracht. Bringt man jedoch einen „Goldenen Hahn“ mit Fußball in Verbindung, dann heißt dieser bei den Kapplern Frederik mit Vornamen. Noch in der selben Minute seiner Einwechslung (78.) schoss er nämlich für seine Farben das „Goldene Tor“ des Tages beim FSV Treuen.
Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel, was der BSC Rapid am vergangenen Sonntag in Treuen absolvierte. Noch vor Spielbeginn warnte Rapid-Trainer Florian Butter sein Team: „Wer die ersten zwei Spiele der Saison verliert, hat im dritten Spiel nichts zu verlieren.“
Und genau so trat der noch sieglose FSV Treuen auch auf – selbstbewusst und engagiert! Die Chemnitzer hatten zwar im Spielverlauf mit einem Fernschuss in der 21.Spielminute die erste Torchance, doch der Ball streifte nur knapp am Treuener Tor vorbei. Im Gegenzug war der FSV dran, aber auch hier fehlte das nötige Glück, um in Führung zu gehen. Die wohl beste Möglichkeit der Gäste hatte Grube in der 36.Minute. FSV-Keeper Rausch lag nach einer starken Abwehrleistung noch am Boden und Grube köpfte dem aufspringenden Torhüter die Kugel direkt in die Arme.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff ging es im Chemnitzer Strafraum hoch her. Der Kappler Keeper Toni Wolf parierte in der 44.Minute sensationell einen Fernschuss in Richtung oberes Eck und lenkte diesen gerade noch mit der rechten Faust zur Ecke. Fast mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit hatte der Treuener Andre Meyer auch noch Pech, als sein Schuss an der Querlatte und nicht im Tor landete.
Nach der Halbzeit ging es munter weiter – beide Teams schenkten sich nichts. Dann die 65.Spielminute: Rapid`s Grube begeht auf der Tribünen-Seite des Platzes ein eher harmloses Foul und meckert. Daraufhin schickte ihn Schiedsrichter Bartsch, der auf beiden Seiten gelegentlich zu kleinlich pfiff, mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen.
Nun wurde es nicht einfacher für die Gäste und der FSV sah seine Chance in der Unterzahl der Kappler. Doch mit dieser Unterzahl entfachten die Chemnitzer auf einmal eine Willensstärke, die seines Gleichen sucht. Dann folgte die bereits erwähnte 78.Spielminute. Frederik Hahn wird für Schwinge eingewechselt und gewinnt noch in der selben Minute auf der rechten Seite in Höhe der Mittellinie den Ball, spielt diesen in die Mitte, von wo aus Kapitän Marcel Richter aus 18 Metern abzieht. Der Torhüter pariert und klatscht den Ball nach rechts ab und genau Hahn vor die Füße. Hahn, gierig auf den Abpraller, versenkt den Nachschuss aus 12 Metern flach im Tor.
Der FSV warf nun alles nach vorn. Die vierte Minute der Nachspielzeit lief bereits und es gab noch einmal Eckball für die Platzherren. Hoffnung auf ein Unentschieden keimte auf, doch der ausgeführte Eckball verfehlte sein Ziel und danach war Schluss.
Fazit: „Wir waren heute insgesamt einen Tick besser als der Gegner, aber nur einen kleinen Tick, weil wir in der Schlussphase einen großen Fight in Unterzahl abgeliefert haben. Ein großes Kompliment an unseren Gegner, der uns heute alles abverlangt hat und der ganz sicher in den nächsten Spielen seine Punkte holen wird“, äußerte sich BSC-Trainer Butter nach dem Spiel.

20.09. / 15:oo Uhr / Landesklasse West  / 2. ST

ESV Lok Zwickau – BSC Rapid Chemnitz     1 : 2 (0:1)

BSC: Wolf, Weigel, Richter, Künzelmann, Röthling, Reinhardt, Hofmann, Ney, Zimmermann (88. Jentzsch), Grube, Schwinge (72. Boussiff)

SR: N. Trybusch (Eilenburg)

Zu: 55

Tore: 0:1 Weigel (31.), 0:2 Boussiff (82.), 1:2 Günnel (90.)

Aufgrund von Urlaub und Krankheit waren die Chemnitzer mit nur 14 einsatzfähigen Spielern zum 2.Haltepunkt der Saisonreise 2020/21 ins Marienthal zu Lok Zwickau gereist. Entsprechend musste auf einigen Positionen umgestellt werden, dem Spielstil der letzten Wochen blieben die Rapidler allerdings treu.
Von den Chemnitzern kontrollierend, wurde die Partie bei hochsommerlichen Temperaturen begonnen. Die erste Torchance hatten jedoch die Platzherren in der 8.Minute durch Seidel. Es dauerte fünfzehn Minuten, bis Rapid das erste Mal so richtig gefährlich vor das Zwickauer Tor gelangte: Dominik Ney setzte sich energisch auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler durch und drang in den Strafraum ein. Sein Querpass landete bei Nick Röthling, dessen Schuss wurde jedoch noch von einem Zwickauer Verteidiger geblockt. Von diesem sprang das Streitobjekt zum wuchtigen Paul Zimmermann, dessen Flachschuss auf das Zwickauer Tor aus 7 Metern konnte Lok-Keeper Weber gerade noch zur Ecke lenken. Den folgenden Eckball trat Steve Grube in den Strafraum, wo Rapid`s Neuzugang Ronny Weigel aus 16 Metern den Fuß direkt hinhielt und den Ball unhaltbar unter die Latte schweißte – 1:0 für Rapid(17.Min).
Die Lokomotive der Zwickauer schnaufte sich im weiteren Verlauf der ersten Hälfte noch zwei, dreimal vor das Tor der Chemnitzer, doch konnten diese wenigen Tormöglichkeiten vereitelt werden. Die Gäste waren weiterhin spielbestimmend, doch unterm Strich waren keine größeren nennenswerten Chancen im ersten Durchgang zu verzeichnen. Der BSC betrieb viel Aufwand, um Lok am Spielaufbau zu hindern und selbst Chancen für das wichtige zweite Tor zu kreieren. Bis zur Halbzeit passierte jedoch nicht mehr viel.
Zu kurzen Diskussionen kam es , als Rapid`s Schwinge in der 55.Spielminute im Gleisbett der gegnerischen Verbotszone zu Boden ging und Elfmeter gefordert wurde. Sichtbare Blessuren eines Zweikampfes waren zwar vorhanden, jedoch konnte diese aktionsferne Szene aus Zuschauersicht von der Tribünenseite nicht ausreichend beurteilt werden. Auch der gute und insgesamt souveräne Schiedsrichter sah wohl in dieser Szene keinen Handlungsbedarf, unterbrach aber kurzzeitig das Spiel für eine Behandlung.
Kurze Zeit später hatte Paul Zimmermann plötzlich die Hände über den Kopf zusammengeschlagen. Ein langer Ball aus dem Halbfeld springt unglücklich über einen Zwickauer Verteidiger auf die Brust des Rapid-Stürmers. Dieser fackelte nicht lang, doch sein Volleyschuss ging aus 18 Metern knapp am Tor vorbei. Die nächste nennenswerte Chance (74.) hatte wieder Zimmermann, der nach einem Gewusel im Strafraum den Ball aus 5 Metern reaktionsschnell leider nur über das Tor bugsierte. In der 79.Minute hatten die Gastgeber die Möglichkeit auszugleichen, doch Schewski traf nur das Außennetz.
Dann die 82.Minute: Abwehrspieler Jonas Künzelmann durchdribbelte aus der eigenen Hälfte heraus über das halbe Feld ins Zentrum und passte dann am gegnerischen „Sechszehner“ auf den auf der linken Seite postierten Jassine Boussiff. Der junge Informatikstudent aus Marokko, der erstmals für den BSC Rapid spielberechtigt war, dribbelte gleich zwei Gegenspieler auf einmal aus, drang in den Strafraum ein, lässt einen weiteren heraneilenden Zwickauer ins Leere laufen und schiebt im Anschluss aus 5 Metern überlegt zum 2:0 für Rapid ein – Klasse!
In der Nachspielzeit konnte BSC-Keeper Toni Wolf einen ersten Schuss aus 8 Metern noch parieren, doch im Nachschuss stand der Zwickauer Günnel allein vor dem Kasten der Gäste und schob zum Anschluss für die Lok-Elf ein.
Es blieb beim verdienten Auswärtserfolg der Chemnitzer. In einem fairen Spiel, gegen einen ambitionierten und talentierten Gegner, boten die Chemnitzer trotz mehrerer Ausfälle wiederholt eine ansprechende Leistung.
Am kommenden Wochenende reist das BSC-Team erneut in Zwickauer Gefilde: Gastgeber ist diesmal der FSV Treuen. Wir hoffen, dass die Mannschaft weiter so aufopfernd spielt und weiter Punkte sammelt. (FB/CM)

13.09. / 15:oo Uhr / SACHSENPOKAL / 2. Runde

BSC Rapid Chemnitz – FC Stahl Rietschen-See  3 : 0 (0:0)

BSC: Wolf, Richter, Weigel, Ney, Hartwig, Reinhardt, Hahn, Seifert (57. Hopfe), Röthling (81. Boussif), Grube (61.Schwinge), Hofmann,

SR: B. Haubner (Meerane)

Zu: 59

Tore: 1:0 Reinhardt (49.), 2:0/3:0 Schwinge (74./82.)

Bei bestem Fußballwetter gastierte der FC Stahl Rietschen-See aus der Landesklasse Ost zum Pokalfight im Kappeldrom und bot dem heimischen BSC Rapid lange Paroli.
Das Trainerteam (Butter/Wagner) veränderte die Sieger-Elf aus dem Schneebergspiel der vergangenen Woche auf drei Positionen. Trainer Florian Butter meinte dazu: „Jeder „neue“ Spieler soll seinen Einsatz rechtfertigen. Außerdem nahm jeder „Neureservist“ seine Rolle überragend an und zeigte den Teamgedanken dann später auch auf oder neben dem Platz“. Sein Trainerkollege Robert Wagner meinte dazu noch: „Dies zeigt doch, dass der Spirit des Teams intakt ist“. Soviel vorab – nun zum Spiel.
Im ersten Durchgang waren die Chemnitzer viel und lang am Ball, die Gäste aus der Oberlausitz standen jedoch gut und hatten mit ihrem Keeper Steven Burghardt nicht nur optisch einen Fels in der Brandung. Die besseren Möglichkeiten hatte dennoch die heimische Rapid-Elf. Jeder Eckball und Freistoß strahlte Gefahr aus, doch noch fehlte das letzte quäntchen Glück. Aus dem Spiel heraus waren besonders die Flanken aus dem Halbfeld gefährlich, doch die Abschlüsse zu ungenau oder der Gegner hatte noch irgendein Körperteil dazwischen. Die Gäste aus Rietschen-See fanden kaum den direkten Weg zum gegnerischen Tor. Meist war am 16-Meter-Raum der Rapidler Schluss mit lustig, weil die Abwehrreihe der „Grün-Weißen“ erneut sicher und gut stand. Entsprechend ging es mit einem 0:0 in die Pause.
Schon kurz nach Wiederbeginn das erlösende 1:0 in der 49.Minute durch Jonas Reinhardt. Nach einem Freistoß an der rechten Strafraumgrenze konnten die Oberlausitzer klären, doch Rapid`s Mittelfeldmotor Steve Grube schlug den zweiten Ball direkt und punktgenau auf den an der 11-Meter-Markierung lauernden Jonas Hartwig. Dieser nahm den Ball mit der Brust an, scheiterte aber freistehend am guten Gäste-Keeper. Den Nachschuss veredelte der nach vorn geeilte Jonas Reinhardt zur lang ersehnten Führung.
Im weiteren Spielverlauf kamen die Gäste zweimal brandgefährlich vor das BSC-Tor. Kappler Schläfrigkeit geschuldet, rettete Keeper Toni Wolf in einer Situation gleich zweimal im „Eins gegen Eins“ unnachahmlich und auf absolutem Klasseniveau und in einer zweiten Situation verkürzt er gut den Winkel, sodass Reinhardt noch auf der Linie klären konnte. Das war dann aber auch leider schon alles, was von der weitgereisten Stahl-Elf aus Rietschen-See kam. Ansonsten kontrollierten die Chemnitzer die zweite Hälfte.
Es macht Spaß, den Spielen der Rapidler in den letzten Wochen beizuwohnen und BSC-Trainer Butter meinte kurz nach dem Spiel: „Wieder ein klarer und verdienter Sieg, wieder zu Null, wieder tolle Teamleistung“. Sein Trainerkollege Robert Wagner ergänzte: „Diese bisherigen Erfolge sind aber kein Grund für Höhenflüge, da diese mit viel Arbeit und Disziplin verbunden sind. Wir freuen uns auf die nächsten Auftritte unserer Mannschaft“.
An dieser Stelle noch ein großes Kompliment an die vielen fleißigen Helfer, die uns bei der Umsetzung des Hygienekonzepts am Sonntagnachmittag geholfen und unterstützt haben – DANKE!

06.09. / 15:oo Uhr / Landesklasse / 1. ST

BSC Rapid Chemnitz – FC Concordia Schneeberg   4 : 0 (2:0)
BSC: Wolf, Weigel, Hopfe (70. Fiedler), Richter, Künzelmann, Grube (76. Böhl), Hartwig, Reinhardt, Seifert, Ney, Schwinge (62. Hofmann),

SR: D. Biljesko (Taucha)

Zu: 49

Tore: 1:0 Grube (12.), 2:0 Hopfe (37.), 3:0 Schwinge (63.), 4:0 Hartwig (73.)

Zum Auftakt der Saison 2020/21 empfing der BSC Rapid am Sonntagnachmittag den FC Concordia Schneeberg, eben jene Mannschaft, gegen die man das letzte Punktspiel vor dem Saisonabbruch bestritt und 2:4 verlor.
Beide Teams wollten einen ordentlichen Start in die Saison hinlegen, woher die Chemnitzer wohl die Favoritenrolle auf sich nehmen mussten. Widererwartend verlief das Spiel über die gesamten 90 Spielminuten doch recht einseitig, mit viel Ballbesitz für den BSC. Die Gäste aus Schneeberg beschränkten sich meist auf`s Verteidigen. Selten wurden die Rapidler in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt, weil die Viererkette im Abwehrverbund mit den Neuzugängen Künzelmann und Weigel sowie Ney und Reinhardt richtig gut harmonierte.
Der Gastgeber nutzte im ersten Durchgang eiskalt zwei einfache Fehler der Gäste. In der 12.Spielminute erzwang man einen Fehlpass am 16-Meter-Raum, den Mittelfeldmann Grube am rechten Strafraumeck erlauerte und direkt unten rechts verwandelte. In der Folge erspielte sich Rapid mit teils ansehnlichem Kombinationsspiel weitere hochkarätige Chancen, die jedoch von Gäste-Keeper Schulze entschärft wurden oder wo halt die Präzision im Abschluss fehlte.
Dann folgte die 37.Spielminute. Seifert, der bei den Platzherren ein richtig gutes Spiel machte, eroberte durch aktives Verteidigen einen Fehlpass in der gegnerischen Hälfte. Diesen verunglückten Ball spielte er entgegen der aufgerückten Schneeberger Hintermannschaft auf Hopfe, der völlig allein auf das Gästetor zulief und die Kugel im langen Eck versenkte.
Nach der Halbzeit ein ähnliches Bild: Der BSC agierte – Snowmountain (wenn überhaupt) reagierte. So klingelte es bereits in der 59.Minute zum dritten Mal im Kasten der Gäste. Hartwig spielt einen perfekten Pass in die Schnittstelle zwischen den Schneeberger Verteidigern auf Schwinge, der sich „gekonnt“ den Ball am Torwart vorbei legt und Sekunden später ins leere Tor schießt.
Eine Viertelstunde später (73.Minute) durfte sich Hartwig selbst in die Torjägerliste eintragen, nachdem er zirka 20 Meter vor dem gegenerischen Tor den Ball erkämpfte, sich bis vor Keeper Schulze durchtankt und flach ins kurze Eck einschiebt.
Trotz kurzer schläfriger fünf bis zehn Minuten vor dem 4:0 war das ein richtig guter spielerischer Auftritt des BSC Rapid, der am kommenden Wochenende im Sachsenpokal den FC Stahl Rietschen-See aus der Oberlausitz im Stadion an der Irkutsker Straße begrüßt.

 

30.08. / SACHSENPOKAL / 1. Runde

BSC Rapid Chemnitz – VfL Zwenkau 02 4:2 (1:0)

BSC: Wolf, Hopfe (63. Grube), Richter, Künzelmann[G], Hartwig, Reinhardt, Seifert, Röthling, Ney[G] (76. Böhl), Schwinge (66. Fiedler), Hofmann

SR: Jennifer Schubert (Sehmatal)

Zu: 49

Tore: 1:0 Richter (26.), 2:0 Röthling (54./Em), 2:1 Reinhardt (56./ET), 3:1 Hartwig (74.), 3:2 Ritter (89.), 4:2 Fiedler (90.)

Was war das für ein von Dauerregen geprägter Sonntagnachmittag, den die Spieler und Zuschauer beim Spiel der Chemnitzer gegen Zwenkau ertragen mussten? Stundenlang regnete es und viele fragten sich, ob und vor allem auf welchem Platz gespielt werden würde. Die Verantwortlichen beim BSC Rapid entschieden sich für die Naturrasenvariante und sie hatten damit ein gutes Näschen, denn die Kappler machten insgesamt und spielerisch dort weiter, wo sie in der Vorwoche beim 2:0-Auswärtssieg in Reinsdorf-Vielau aufgehört hatten.
Es war ein guter Beginn der Heim-Elf, die mit kontrollierten Ballstafetten den Gegner zu Fehlern zwangen und sich somit in Ballbesitz brachten. Chancen waren jedoch anfangs Mangelware, weil die Gäste aus Zwenkau defensiv gut standen.
Die Rapidler wagten viel und gingen im Passspiel nach vorn mehr Risiko, um sich eigene Offensivaktionen zu kreieren. Dabei leisteten sie sich allerdings einige Ballverluste, doch die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Lediglich Felix Schaffranke hatte zwei Möglichkeiten, als er einmal frei vor dem Wolf-Tor auftauchte und kurz darauf mit einem Nachschuss aus 10 Metern freistehend nur die Latte traf.
Bis zum Tor in der 28.Spielminute hatte der Gastgeber zwei, drei richtig gute Tormöglichkeiten, doch Nick Röthling mit seinem Fernschuss, Jonas Reinhardt mit einem Freistoß und Johannes Hopfe mit fehlendem Zielwasser, scheiterten zunächst.
Dann die 28.Minute: Der Gastgeber drängte auf den Führungstreffer und belagerte den Strafraum. Zweimal konnten die Randleipziger im Strafraum Blocken und den drohenden Torschuss verhindern. Dann machte Rapid`s Kapitän, Marcel Richter, kurzen Prozess und haute das Streitobjekt aus halbrechter Position und ca.25 Metern Entfernung ins rechte ober Dreiangel. Ein Tor der Marke „Tor des Monats“. Vor der Halbzeit muss Erik Schwinge nach gutem Abspiel von Hopfe auf 2:0 erhöhen, doch es blieb beim 1:0-Halbzeitstand.
Nach der Pause eine ähnliches Bild auf dem Platz. Schwinge wird zweimal im Strafraum gut in Szene gesetzt und seine Torschüsse werden jeweils im letzten Moment unterbunden. In einer dieser Aktion wurde Schwinge von den Beinen geholt, doch der fällige Pfiff von Schiedsrichterin Jennifer Schubert blieb aus. Schwinge blieb in dieser Situation verletzt am Boden liegen. Die Schiedsrichterin unterbrach das Spiel und konsultierte ihren Assistenten. In der Folge entschied die ansonsten gute Spielleiterin auf Elfmeter, den Nick Röthling in der 53.Minute sicher verwandelte.
Kurz nach der 2:0-Führung der Chemnitzer gab es in der 56.Minute einen indirekten Schiedsrichterball, doch der Schuss wurde aus 25 Metern direkt auf das Kappler Tor geschossen. Rapid`s Keeper Toni Wolf hätte diesen Ball passieren lassen dürfen, reagiert jedoch instinktiv mit einer guten Parade. Die Gäste bringen den Ball erneut in den Strafraum zurück und Jonas Reinhardt bekommt den Ball unglücklich und überraschend vor die Füße und von da flutscht das Spielgerät ins eigene Tor.
Nun folgte eine Drangphase der Gäste, doch genau in dieser Phase erzielte der groß gewachsene Jonas Harthwig nach einer Grube-Ecke in der 73.Spielminute die 3:1-Führung für Rapid. Der VfB steckte nicht auf, kämpfte um das Weiterkommen in die 2.Pokalrunde. Da boten sich für Rapid einige Kontermöglichkeiten, die allerdings von den eingewechselten Fiedler und Böhl nicht sauber zu Ende gespielt wurden.
Nach einem langen Ball und Missverständnis in der Kappler Hintermannschaft gelingt dem VfB in der 88.Minute durch Christian Ritter noch der Anschlusstreffer, doch Fiedler veredelt einen langen Ball in die Tiefe mit dem Schlusspfiff zum 4:2-Endstand.
Fazit: Es war ein harter Pokalfight gegen einen defensiv gut stehenden Gegner, der sich nie aufgegeben hat und bis zum Schluss als gab. Am Ende war es ein verdienter Einzug der Chemnitzer in die nächste Pokalrunde.

30.08. / SACHSENPOKAL / Ausscheidungsrunde

SpVgg. Reinsdorf-Vielau – BSC Rapid Chemnitz 0:2 (0:1)

BSC: Wolf, Hopfe (75. Fiedler) , Richter, Künzelmann (68. Hahn), Hartwig, Seifert, Röthling (65. Geißer), Ney, Schwinge, Hofmann, Weigel

SR: S. Steingräber (Sehmatal)

Zu: 85

Tore: 0:1 Hopfe (28.), 0:2 Hofmann (59.)