Geschichte

 

Der BSC Rapid Chemnitz und seine ereignisreiche Vereinsgeschichte

Der Verein wurde am 22.Juni 1912 als Abteilung Fußball der Freien Turnervereinigung gegründet, mit dem Zweck Fußball, Turnen und Leichtathletik zu pflegen. 14 Jahre darauf nahmen die Rapidler die Sportstätte am heutigen Standort in Betrieb und verließen ihre alte Sportfläche auf dem ehemaligen Flughafengelände.

1934 entstand mit Hilfe der damaligen Stadtverwaltung der „obere“ Sportplatz, inzwischen umringt von der Kappler Kleingartenanlage. Nach 1945 nahm der SV Rapid zunächst seinen Sportbetrieb wieder auf, wurde aber mit Bildung der Betriebssportgemeinschaft als BSG Rotation Trägerschaft der „Freien Presse“ zugeordnet. Die BSG teilt sich die Sportanlagen mit der BSG “Fewa“ später BSG „Chemie“, die von den Fettchemie- und Fewawerken getragen wurde.

Nachdem die Chemie-Kicker im Jahre 1954 den Aufstieg in die DDR-Oberliga geschafft hatten, wurden sie als selbstständiges Leistungszentrum ausgegliedert, aus dem sich der spätere Fußballclub Karl-Marx-Stadt, der heutige Chemnitzer FC entwickelte. Dafür wurden die Fußballabteilungen durch die BSG Chemie übernommen.

In den 70er und 80er gehörte der BSG Chemie mit über 1.600 Mitgliedern und 16 Abteilungen zu den größten und national sowie international erfolgreichsten Sportgemeinschaften.

1971 mit der Bebauung des Wohngebietes Irkutsker Straße wurde das Sportgelände großteils als Baustelleneinrichtung benötigt, so dass die Abteilung Fußball ihren Betrieb einstellen und sich Jahre später wieder neu aufbauen musste.

1990 bildete sich aus der ehemaligen BSG Chemie ein gemeinnütziger Sportverein, der seinen Traditionsnamen „SV Rapid Kappel“ wieder annahm. Mit hohem Engagement und unermüdlicher Arbeit gingen Vorstand und Vereinsmitglieder daran, ein neues Kapitel der Vereinsgeschichte erfolgreich zu gestalten.

Im Sommer 2001 fusionierte der SV Rapid Kappel mit dem Altchemnitzer BSC 97 und trägt seither den Namen BSC Rapid Chemnitz e.V.

Heute zählt der Verein ca. 500 Mitglieder, die Hälfte davon Kinder und Jugendliche, in den Abteilungen Fußball, Tischtennis, Kegeln, Kraftsport und Allgemeine Sportgruppen.

 

Druckversion Drucken